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BE NICE. BREATHE IN. BREATHE OUT AND GET STARTET. Besser atmen, besser leben.


Personal Training bei Knieschmerzen und  Meniskusverletzung mit Nina Prenner

Wenn stille Wasser tief sind, ist die Atmung der Marianengraben des menschlichen Körpers: Kein anderer Vorgang ist so lebensnotwendig für den Menschen wie das kontinuierliche Ein- und Ausatmen – vor allem, wenn es im richtigen Ausmaß geschieht. Viele Menschen sind von Überatmung betroffen, was unübersehbare Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat: Verdauungsprobleme, Stoffwechselerkrankungen, Herzprobleme bis hin zu Depressionen und Panikattacken können die Folgen sein, wenn Überatmung zu einem Mangel an CO₂ im Körper führt. 


Wisst ihr, was ein Erwachsener durchschnittlich zehn- bis 15-mal pro Minute tut? Ein kleiner Tipp: Nicht nur Menschen tun es. Auch Katzen, Hunde, Vögel, Insekten und Fische. Selbst Pflanzen und Bäume: Sie und wir atmen. Ein Erwachsener vollzieht im Durchschnitt 23.000 Atemzüge pro Tag und bewegt dabei 12,5 Kubikmeter Luft. Damit könnten durchschnittlich rund 70 Badewannen pro Tag gefüllt werden.


Kaum eine andere körperliche Funktion wird von Lebewesen für so selbstverständlich genommen, wie dieser lebenswichtige Vorgang. Oftmals merken wir es nur in speziellen Situationen im Alltag: Wenn wir Stiegen steigen. Wenn unser Herz bis zum Hals schlägt. Wenn bei Ärger Schnappatmung einsetzt. Wenn wir zur Beruhigung einen tiefen Atemzug nehmen (was übrigens kontraproduktiv ist). In derartigen speziellen Momenten wird uns das Atmen bewusst. Bis wir es wenige Augenblicke später auch schon wieder für selbstverständlich nehmen.

Ein Erwachsener vollzieht im Durchschnitt 23.000 Atemzüge pro Tag und bewegt dabei 12,5 Kubikmeter Luft.

BE INFORMED: Früher hat der Mensch anders geatmet.

Wir haben also einerseits den Faktor, dass das Atmen ein durchwegs unbewusster Vorgang ist. Gleichzeitig liegt das Problem vor, dass auch falsch, beziehungsweise zu viel geatmet werden kann. Vielen ist das nicht bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass Atmung mit der Ernährung zusammenhängt: Vor tausenden Jahren setzte sich die menschliche Nahrung zu 95 Prozent aus basenbildenden und zu fünf Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln zusammen. Diese Relation hat sich mit spürbaren Folgen für den Atmungsvorgang umgedreht: Säurebildende Lebensmittel, wie Milchprodukte, Fleisch und Brot, intensivieren die Atmung, wodurch mehr Luft aufgenommen wird.


Wenn der Körper bekommt mehr Sauerstoffe bekommt, als eigentlich notwendig ist, sprechen wir von Überatmung. Atmen wir mehr ein als notwendig, dann atmen wir auch mehr CO₂ aus, als gut für uns ist. Für den menschlichen Körper wurde die Überatmung im Laufe der Evolution zur Gewohnheit, wobei Gewohnheit in diesem Fall keinesfalls positiv konnotiert ist, da der Körper CO₂ braucht, um Sauerstoff aus dem Blut an die Zellen abgeben zu können. Hat er zu wenig, entsteht ein CO₂-Mangel, eine Hypokapnie, der zu Beschwerden im Körper führen kann.


Sorgen, unterdrückte Emotionen, traumatische Erfahrungen, ungesunde Ernährung, überheizte Räume, der Hang zum Perfektionismus bis hin zu der zunehmenden sitzenden Lebensweise mit zu wenig Bewegung – das alles sind Faktoren, die hyperventilations-auslösend wirken, aber durch Übung und gezieltes Atem-Coaching auch wieder aufgehoben werden können.


BE AWARE: Atmen ist mehr als nur warme Luft.

Da CO₂ mehrere Rollen erfüllt, können die Folgen eines Mangels in den unterschiedlichsten Bereichen im Körper auftreten. Beispielsweise beruhigt CO₂ als natürliches Relaxans die glatte Muskulatur in verschiedenen Körperstrukturen – in Blutgefäßen und Atemwegen, im Verdauungstrakt, Blase und Gebärmutter. Indem es die Gefäße erweitert, unterstützt es so zum Beispiel das Herz und senkt zudem auch den Blutdruck. CO₂ hat auch eine sedative Wirkung, womit es dafür sorgt, dass die Nervenzellen ruhiger sind, was in uns mehr Gelassenheit bewirkt. Eine weitere Rolle von CO₂ ist seine Funktion als natürliches Antihistaminikum, das anti-entzündlich und anti-allergisch wirkt, und damit das Immunsystem stärkt.

Unser Körper braucht CO₂, um Sauerstoff aus dem Blut an die Zellen übertragen zu können. Hat er zu wenig, entsteht ein CO₂-Mangel, der zu Beschwerden im Körper führen kann.

BE CAREFUL: Bevor Überatmung zum systemischen Problem wird.

Je weiter weg sich das CO₂-Ausmaß im Körper vom optimalen Wert bewegt, desto größer sind die Auswirkungen der Überatmung auf Körper, Geist und Seele. Die Folgen können sich in so vielen Funktionen des menschlichen Körpers wiederfinden, sodass falsche Atmung als Ursache für Unwohlsein und Krankheit oftmals übersehen wird. Es kann sich etwa auf die Leistungsfähigkeit, das Nervensystem, den Muskelapparat, die Psyche als auch auf das Herzkreislauf-, Verdauungs-, Atmungs- und Immunsystem auswirken. Das kann sich zum Beispiel in Form von Müdigkeit, chronischer Erschöpfung, erhöhtem Blutdruck bis hin zu Panikattacken, Depressionen, zitternden Muskeln oder auch Hautirritationen bemerkbar machen.


Die Liste wäre noch ewig fortsetzbar und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der eigenen Atmung auseinanderzusetzen, um einem systemischen Problem auf körperlicher und psychischer Ebene vorzubeugen.


BE FIT: Arbeite mit mir an deiner Atmung.

Aus diesem Grund ist die Atmung auch ein wesentlicher Bestandteil meines Personal Fitness Coachings. Sportlicher Erfolg kann sich nur dann einstellen, wenn diese Grundlage für die Funktionalität des menschlichen Körpers ausgewogen abläuft. Daher habe ich zusätzlich zu meiner Ausbildung als sportwissenschaftliche Beraterin auch einen starken Fokus auf Atem-Coaching gelegt. In meinen speziell auf dich abgestimmten Trainings kann ich dir als ausgebildeter Atemcoach dadurch zusätzlich Atemübungen und -techniken zeigen, um dein Atemmuster wieder zu normalisieren. Du wirst überrascht sein, wie viele Probleme sich in Luft auflösen werden.



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